● Chirurgische Eingriffe zur Zahnerhaltung● Operative Entfernung von verlagerten oder zerstörten Zähnen● Behandlung von Entzündungen im Kieferbereich● Mobilisation von verlagerten Zähnen vor der Eingliederung in die Zahnreihe
● Operative Entfernung von Schleimhaut- und Knochenveränderungen im● Mund- und Kieferbereich● Tumorchirurgie / Behandlungen von gut- und bösartigen Veränderungen der Gesichtshaut und der Mundhöhle● Sowie die Diagnostik und Therapie von Mundschleimhauterkrankungen
Die Initialtherapie, bei der die Zahnfleischtaschen und Wurzeloberflächen gereinigt und die bakterielle Infektion behandelt wird, erfolgt bei Ihrem Zahnarzt. Primäres Ziel der Initialbehandlung ist die Entfernung der Keime, die die Erkrankung verursachen.
Nach erfolgter Initialbehandlung herrscht zwar wieder eine entzündungsfreie Umgebung, die durch die Parodontitis entstandenen, tiefen Zahnfleischtaschen können jedoch immer noch vorhanden sein. Der Körper beginnt mit den eigenen „Reparaturen“, es kommt zur Bildung von Narbengeweben und eines so genannten langen Saumepithels.
Hat sich der Zahnhalteapparat aufgrund einer Parodontitis abgebaut, kann dieser mit regenerativen Maßnahmen wieder aufgebaut werden. Idealerweise sollte der neue, wieder aufgebaute Zahnhalteapparat sowohl in der Form als auch in der Funktion die gleichen Eigenschaften besitzen wie der ursprüngliche. Je nach Größe des Defizits wird mit Eigenknochen oder mit künstlichen Knochenersatzmaterialien gearbeitet. Bei größeren Defekten wird die Anlage von neuem Knochen mit einer gesteuerten Geweberegeneration (GTR – Guided Tissue Regeneration) und der Applikation regenerativer Materialien gefördert.
Trotz einer regelrecht durchgeführten Wurzelkanalbehandlung kann an der Wurzelspitze eine restliche Entzündung bestehen bleiben. In diesem Fall ist eine Wurzelspitzenresektion (WSR) die letzte Möglichkeit der Zahnerhaltung.
Eine Wurzelspitzenrektion ist ein kleiner, operative Eingriff, der im Regelfall in örtlicher Betäubung schmerzfrei möglich ist. Mit dem Operationsmikroskop kann die Wurzelspitze sicher gefunden und unter optimaler Sicht präzise dargestellt werden. Der über der Wurzelspitze befindliche Knochen wird freigelegt und abgetragen. Die Wurzelspitze wird abgetrennt und das entzündliche Gewebe entfernt.
Nach einer erfolgreichen Wurzelspitzenresektion bleibt der Zahn stabil. Er kann von dem überweisenden Kollegen für weitere prothetische Maßnahmen verwendet werden.
Während der der Narkose und in der Aufwachphase werden unsere kleinen Patienten von unserem Anästhesieteam überwacht und betreut. Durch die Gebisssanierung werden Folgeschäden an den bleibenden Zähnen vermieden.